Aldara's Blog - Ramblings about Life, the Universe and Everything Else

Aldara's Blog

to-die-for hot cherry chocolate

Image from sxc.huMein Schatz und ich haben ja vor einigen Jahren mehrere Monate damit verbracht, sehr viel Zeit an unterschiedlichen Enden des amerikanischen Kontinents in Starbucks Cafés zu verplempern und alle möglichen, hauptsächlich aus Sirup und Milch bestehenden Kaffee-Getränke zu probieren. Seit wir gemeinsam in Berlin gelandet sind, sind wir nur noch äußerst selten dort (zum einen gibt es hier auch ordentlichen Kaffee, zum anderen sind die Getränke hier fast doppelt so teuer und wir haben als Studenten weniger Geld...), weshalb ich einen der sehr lecker klingenden Latte der Saison mal zu Hause versucht habe selbst zu machen:

Für 2 große Tassen nehme man:
500ml Milch
100g Sahne
8TL Kakaopulver
Kirschsirup nach Belieben
(für die Erwachsenen unter uns: 4-6cl Wodka oder Rum)

Milch und Sahne in einen Topf geben, mit einem Schneebesen Kakaopulver unterrühren und aufkochen, nach Geschmack Kirschsirup und Wodka/Rum dazugeben.

Seeehr lecker.

(Bild: sxc.hu)
5.12.09 23:40


müde füße und ein leerer geldbeutel

Mein erster Tag in Paris war ganz fantastisch. Nach einer kurzen Dusche machte ich mich kurz nach zehn auf und beschloss mit einem Brioche au Chocolat in der Hand ob des schönen Wetters doch erst mal ein Stück zu laufen. Auf Grund diverser Uneinigkeiten mit der Ticketverkäuferin eine Bahnstation weiter (sie war der Meinung, Tageskarten gäbe es nur für Anwohner und ich solle doch bitte die doppelt so teure Besucherkarte mit ganz vielen Ermäßigungen auf Museen kaufen, das hab ich ihr mal nicht geglaubt) lief ich dann bis zum Umsteigebahnhof (mit kurzem Abstecher in eine zweite unheimlich süße Boulangerie, wo ich mir einen sehr leckeren französischen Schokobrownie "aux poires" gönnen musste), wo die Tageskarte kein Problem war, ich dann aber nochmal gefühlte eineinhalb Kilometer bis zum richtigen Bahnsteig gehen musste. Von da ging's mit dem Zug zum Tour Eiffel. Ich hatte schon Angst, evtl. meine Station zu verpassen, aber als der Zug aus dem Tunnel raus und über die Seine fuhr, mit einem beeindruckenden Ausblick auf ebenjenen Turm, war ich sehr beruhigt.

Nachdem ich dort umgerechnet einen halben Film verknipst hatte (gottseidank gibt es Digitalkameras), war es schon so spät, dass ich mich beeilen musste, bis 13:00 Uhr am Saint Michel zu sein, wo die Walking Tour losging. Nachdem ich aber den richtigen Bus finden konnte, klappte das auch rechtzeitig. Der Tourguide war ein Londoner, der recht flapsig durch die französische Geschichte der letzten 2000 Jahre und die zugehörigen Sehenswürdigeiten führte und diverse dumme Sprüche zur Beziehung zwischen den Franzosen und den Engländern drauf hatte. Vorbei ging es an der Notre Dame de Paris, der Pont Neuf, dem Institut Francaise (hmm, keine cedille auf der Tastatur...), Louvre, les Tuileries, dem Musée d'Orangerie, Place de la Concorde über einen etwas verfrühten Weihnachtsmarkt bis hin zum Grand/Petit Palais. Dreieinhalb Stunden, das macht die Füße langsam lahm. Zum Ende überlegte ich mir noch, ins Musée d'Orsay zu gehen, aber nachdem die Museen freitags um 18:00 Uhr schließen, hätte sich das wahrscheinlich nicht gelohnt. Also beschloss ich, die Champs Elysée bis zum Triumphbogen hochzulaufen, als auch schon Annika anrief. Wir schlenderten dann die teuren Läden entlang und beschlossen, noch ein bisschen im Quartier Latin zu bummeln. Da wurde ich erstmal auf den wahrscheinlich besten Crêpe der Welt in der Crêperie des Artes eingeladen - mit Maronenpüree... wow, der leckerste Crêpe, den ich in meinem Leben gegessen habe! Die Straße runter waren total viele süße kleine Läden, Chocolateries, Buchgeschäfte, Restaurants, Cafés... und irgendwann kamen wir an einer kleinen Boutiqe mit unheimlich tollen Kleidern vorbei. Schön, wenn man sich kurz angucken und dann gleichzeitig einen Laden betreten kann. Die Klamotten waren alle sehr extravagant aber elegant, ein bisschen ähnlich wie die der spanischen Marke desigual. Total toll! Ich hab mich spontan in ein Patchwork-Etuikleid verliebt, das vom Schnitt her aber leider nicht perfekt saß. Hab dafür ein anderes gefunden, total schöne Mischung aus Abend- und Cocktailkleid aus besticktem Taft. Und das schicke Etuikleid gab es auch noch als Mantel - da konnte ich nicht nein sagen. Ach ja. Dafür, dass es Designermode war, war es aber sehr günstig. Und ich hab beschlossen, mich den Rest des WEs nur noch von Crêpe zu ernähren, also kann ich es mir leisten. Fotos werden evtl. nachgereicht. *g*

Jetzt sind wir voll geschafft, aber netterweise kümmert sich Annikas Mitbewohner ums Abendessen. Schokolade machen kann er übrigens auch. Und Brot backen. So was bräuchte man für den Haushalt...
20.11.09 21:29


Paris...

Schon lustig, was für Assoziationen allein das Wort mit sich bringt. Crêpes und Baguettes, elegante Häuser, Frauen in Chanel-Roben und großen schwarzen Sonnenbrillen, der Eiffelturm, Dichter, die in kleinen Dachkammern große Werke schreiben, Café au lait in hübschen kleinen Cafés mit kleinen verschnörkelten Metalltischchen... Romantisch auf jeden Fall. Ganz im Gegensatz zu Berlin, bei dem mir am ehesten "lässig" einfällt (wie die Studenten in den ausgewaschenen Jeans, Vans und Sweatshirts, die man überall findet), London ("cool", leicht schmuddelig und British Tea in dunkel getäfelten Räumen) oder New York ("hektisch", Wolkenkratzer, gelbe Taxis und Leute in Businessanzügen).
Es hat einen Hauch von Urlaub und Laissez-faire und trotzt meinen Erinnerungen an 10 Tage Schüleraustausch, bei dem die Sehenswürdigkeiten meine mürrische, schüchterne Austauschpartnerin, die kleine stinkende Wohnung mit dem Hund, den vier Katzen und den Schildkröten in der Badewanne und die Eiseskälte nicht aufwiegen konnten.

Paris also. Nachdem ich gestern Nacht nur vom Bus aus die vielen kleinen Restaurants in den schönen Häusern begutachtet und die Leuchtreklamen bewundert habe und dann nach einer kleinen aber leckeren Mahlzeit aus Nudeln und Salat neben Annika ins Bett gefallen bin, bin ich heute früh in duftender Bettwäsche aufgewacht und habe mich gefreut. Zwar war es noch etwas früh für meine Denkprozesse und meinen Magen (Annika und ihr Mitbewohner müssen heute beide noch arbeiten), so dass ich mein Frühstück erstmal aufgeschoben habe. Es wird ja genug Boulangerien in Paris geben, und wenn nicht, finde ich mit Sicherheit einen Crêpe-Stand. Für danach hab ich mir heute den Eiffelturm vorgenommen und eine kostenlose Stadtführung, die von Sait Michel los und an den meisten Sehenswürdigkeiten vorbei geht. Und was der Rest des Tages bringt? Mal sehen. Ich bin mit einer Stadtkarte und einem Reiseführer ausgestattet und bin mir sicher, ich werde ein paar schöne Plätzchen finden.
20.11.09 09:17


stofffanatisch

Vier Uhr und fast dunkel... *seufz*

Das Novembergrau-und-Nieselwetter macht mir Lust auf Kreatives. Nachdem ich vor ein paar Wochen schon größere Stoffmengen übers Internet bestellt hatte (nochmal Petticoat-Stoff, diesmal in weiß sowie Polkadot-Pünktchenstoff in schwarz und rot, jeweils mit weißen Punkten - in Baumwolle, weil sich das Polyester leider nicht bewährt hat) war ich heute, nach einem kleinen Ausflug ins Schwimmbad um die am Donnerstag verpasste Fechtstunde sportlerisch aufzuholen, beim Bummeln durch diverse Stoffgeschäfte.

Eigentlich hab ich ja nur nach einem relativ dicken schwarzen Wollstoff gesucht, für ein Winter-Etuikleid mit weißen Knöpfen und Paspeln, das schon seit August in meinem Skizzenbuch weilt. Den perfekten Stoff habe ich nicht gefunden, dafür unheimlich schönen bestickten Taft (leider eine Spur mehr lila als der türkisfarbene Taft, den ich auch schon mal für ein Etuikleid gekauft habe, sonst hätte ich daraus einen Schal machen wollen), schwarzen China-Stoff mit gold-bunten Stickereien (war günstig und musste gekauft werden, ich liebe China-Kleider!) und unheimlich schönen braun-bunten wollenen Mantelstoff. Unter anderem.

Jetzt habe ich unheimlich große Lust, mir einen Mantel zu schneidern. Wenn man allerdings überlegt, dass das (ich hab die Schnittmusterangaben überschlagen) etwa 60 Euro an Mantelstoff, nochmal ca. 20 Euro an Wattierung und Futterstoff, 10 Euro für den Schnitt und mindestens nochmal 10 für Knöpfe bedeuten würde (da wären wir schon bei 100 Euro), ganz abgesehen, dass es jemand mit meinen beschränkten Fähigkeiten wahrscheinlich unzählige Stunden kosten würde und man nur hoffen könnte, dass das Endprodukt dann tatsächlich auch gut passt... *seufz*
Aber der Stoff war sehr schön...

Aber jetzt muss ich noch überlegen, wo ich sonst den Wollstoff für das Kleid herbekommen soll. Baumwollstoff im I-Net kaufen ist kein Problem, da gibt's nicht so riesige Qualitätsunterschiede. Aber Wollstoff ist ne andere Sache, wie ich festgestellt habe. Hmm. Kennt jemand noch Geschäfte in Berlin außer Karstadt und Idee, wo man Stoffe bekommt? Idealerweise einigermaßen verkehrsgünstig gelegen?

Und ich überlege auch, nicht doch ein Abo bei Burda Style abzuschließen... *g* Hach ja.
9.11.09 16:24


außer puste

Heute hatte ich meinen ersten Fechtkurs. Und hui, hab ich mal wieder gemerkt, wie sehr es nach den Ferien (bzw. auch im allgemeinen) an meiner Kondition hapert.

Aber nett war's, auch wenn wir dem Trainer wohl zeitweise recht albern erschienen. Die Übungen haben teilweise auch an Spiele auf dem Grundschulpausenhof erinnert... Kampfspielchen, Nach-der-Hand-Schlagen-und-wegziehen, möglichst vielen Leuten ans Schienbein fassen ohne selbst angefasst zu werden und auf einem Bein Leute mit der Schultern anrempeln... das hat natürlich auch nen Sinn, nämlich die Konfrontation zu üben, die Reaktion und die Konzentration auf Angriff/Ausweichen schulen. Aber war trotzdem lustig. Und wir werden wohl tatsächlich im Laufe des Kurses noch ein Florett in die Hand bekommen, auch wenn wir heute erstmal nur die Grundposition und ein bisschen Beinarbeit gemacht haben. Ich zweifle nicht, dass ich morgen Muskelkater haben werde, wie sonst nur nach stundenlangem Sex - oder Reiten. Sollte ich vielleicht öfter machen, um die Muskeln zu trainieren (ich sag jetzt nicht, was... ).

Meinen anderen lustigen Sportkurs (Thai Kick Bo, so ne Mischung aus Aerobic und Taek won do) hab ich leider völlig verplant. Ich war der felsenfesten Überzeugung, er würde montags stattfinden, weshalb ich dann meine InterPOL-Gruppe auf Dienstag gelegt hatte - jetzt ist der Kurs aber doch dienstags. Schön blöd, das wäre auch noch mal ein gutes Konditions- und Koordinationstraining gewesen. Aber vielleicht geh ich dafür montags schwimmen, mal sehen.

Jetzt geh ich erst mal leckeren Gemüsesuppeneintopf essen, als Ersatztherapie zur heißen Badewanne, die ich nicht habe. Weiß nicht, obs was für die Muskeln bringt, aber gegen das verschwitzt durch die Kälte nach Hause gehen ist es bestimmt gut.
22.10.09 21:51


gar köstlich - kürbisrisotto

Eigentlich eine fixe Idee war es gestern, aus dem rumliegenden Hokkaido-Kürbis nicht wie üblich eine Suppe sondern zur Abwechslung mal ein Risotto zu machen. Das mache ich eh viiiiel zu selten und fast nur im Frühling zu Spargelzeit, obwohl es ein ganz tolles Herbstessen ist. Also mit lauter Zutaten aus dem Kühlschrank mal vor mich hin improvisiert:

Reicht für 4-6 hungrige Studenten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 kleine getrocknete Peperoncini
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2cm lang)
1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
400g Arborio-Reis
900ml Gemüsebrühe
200ml Weißwein
100g geriebener Mozzarella (die trockene Version zum Überbacken)
2 EL Frischkäse (evtl. Ziegenfrischkäse)
Pfeffer

Kürbis halbieren und die Kerne entfernen, danach in kleine Würfel schneiden. Beim Hokkaido-Kürbis kann man die Schale dranlassen, ansonsten die Schale entfernen. Zwiebel, Knoblauch, Peperoncini und Ingwer kleinhacken und in Öl andünsten. Nach kurzer Zeit den Kürbis zugeben und ein paar Minuten mitkochen. Dann den Reis dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und dann schöpflöffelweise unter gelegentlichem Rühren immer wieder Flüssigkeit dazugeben, bis der Reis fast durch ist. Dann den Weißwein dazugeben. Wenn der Wein fast aufgesogen ist, den Mozzarella und Frischkäse unterrühren und mit Pfeffer (und wenn der Wein eher sauer war evtl. mit Ahornsirup) abschmecken. Schmeckt sehr lecker zu Feldsalat.
17.10.09 23:37


mmh brokkoliauflauf

Ich mag Auflauf eigentlich ganz gerne, vor allem in der kalten Jahreszeit, koche aber relativ selten welche, weil es doch recht viel Zeit und manchmal auch viel Geschirr braucht. Hier mal ein Auflauf, der sowohl frisch als auch aus Resten gemacht werden kann und nicht soooo viel Geschirr verbraucht:

Für 3-4 Personen:
250g Nudeln (z.B. Fussili)
300-400g Brokkoliröschen (frisch oder TK)
200g Sahne
200g saure Sahne
250g geriebener Käse
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie, Cayennepfeffer

Nudeln und frische Brokkoliröschen zusammen 5-6min garen und in eine gefettete Auflaufform füllen. Zwiebeln würfeln und andünsten, mit Sahne ablöschen und eine Hand voll Reibekäse einrühren, mit Salz, Pfeffer, Petersilie, Cayennepfeffer und was einem sonst noch so einfällt würzen. Die Soße über den Auflauf gießen, saure Sahne drüberlöffeln, mit Käse bestreuen und ca. 40 min bei 220°C im Backofen backen.
15.10.09 14:03


ach ja...

Es war verdammt kalt heute. Vor allem dafür, dass ich Freitag mit Sven noch ein Fotoshooting gemacht habe, für das ich im Sommerkleid da stand. In der Sonne war es auch noch schön warm, obwohl ich etwas später und im Schatten heilfroh über meine langen schwarzen Handschuhe war. ^^ Die Bilder sind übrigens unheimlich toll geworden:



Heute hingegen war ich heilfroh, dass ich nach der Uni meine Ohrwärmer von der Post abholen konnte. Tee-hee! Nachdem ich meine schönen plüschig-puscheligen ja gegen Winterende verloren hatte und ich partout kein Mützen-Fan bin (Hüte schon, aber Mützen kribbeln immer so auf der Stirn und machen die Haare platt), mussten jetzt ein paar neue her. Und weil es die auf ebay schön günstig gab, hab ich jetzt welche in weiß, rot und schwarz. Blöderweise mit einem verstellbaren Bügel, der noch ein bisschen drückt und eine etwas seltsame Form hat, aber ich hoffe mal das gibt sich mit dem Tragen.

Hmm ja. Ansonsten hat die Uni wieder angefangen. Dieses Semester scheint recht vollgepackt aber interessant zu sein. In Innere arbeiten wir uns durch alle Abteilungen durch und haben zu jeder 2-3 UaKs. Außerdem steht Uro, Chirurgie und Kardiochirurgie auf dem Plan, sowie ein Anästhesie-UaK. Und ein weiteres Praktikum Notfallmedizin und MiBi, noch ein bisschen Pharma, für meinen Geschmack viel zu viel Patho sowie der ominöse Physikalische Medizin und Naturheilkundekurs.
14.10.09 20:48


bookthoughts

I finished "The Name of the Wind" by Patrick Rothfuss today. I think it's safe to say that it has been years since I was last this fascinated by a book. Actually, I couldn't say which was the last one. I remember that the very first one was "The Mystery of the Seventh Judge" by Ralf Isau though. The original title is "Das Geheimnis des Siebten Richters", and as far as I know it isn't available in English. It isn't a Mystery Novel either, as my 12-year-old self believed back when I first saw it in the library after having read all the Miss-Marple-novels the shelves had to offer. It was the very first fantasy novel I ever read, and had the most beautiful cover.
Needless to say, it captured my imagination in such a way that I'm still a lover of fantasy over 10 years later, even though I enjoy a mystery novel as much as the next girl.

What is it about fantasy novels that fascinates us so much? And what separates good fantasy from bad? For me, I think it's the vividness of the world described, the wholeness that sucks me right into a world until I can see it and taste it and smell it and think right along. When magic becomes so true that my fingers itch about using it in an everyday setting, half convinced that it must work, even here.

I've read my fair share of fantasy lit, beginning with the children and young adult novels by Ende, Isau, Holbein and Pullman, touching briefly on badly translated trashy paperback chronicles, finding "The Lord of the Rings" mighty dry for the most acclaimed work of fantasy of all times, skipping along the Harry Potter books right into moderated fanfiction (cheaper and surprisingly often better written than the books themselves), delving through countless Terry Pratchett novels falling in love with Death himself...

Still I can't quite put my finger on what divides mediocre storytelling from great. What makes some characters eminently fleshed out and convincing, while others do little more than deliver their lines. What makes some stories leave a bitter taste (Wolfgang Holbein's come to mind, somehow the stories seem cruel to me even if they end happily) while others act as a source of happiness and giddy feeling.

What I do know is that "The Name of the Wind" is the best fantasy novel I have read in quite some time, and I can hardly wait for the sequel - which seems to be published already but not available on amazon.de. I was going to wait for the paperback anyway, so I'll have a matched set... Number three of the triology is apparently in the reviewing process, and should be published sometime next year. You've got to love prolific authors...

While I'm waiting, I found out that Patrick Rothfuss writes a blog and seems to be similarly funny and geeky as Wil Wheaton. He even also writes about Pennyarcade comics and ComicCons. And he's got a crush on Felicia Day. Ah well, TMI, probably.
5.10.09 17:21


die zeit fliegt

*kopfschüttel* Man glaubt es kaum, es sind schon wieder zwei Wochen um. Allerdings war ich ja auch gut beschäftigt.

Famulatur auf der Rettungsstelle ist eine wahre Freude (meistens zumindest). Mein OA ist unheimlich nett und sympathisch und bringt mit viele tolle Dinge bei und ich arbeite teils selbständig, teils unter Aufsicht bei allem mit. Mit Patienten sprechen, untersuchen, sich über Diagnosen Gedanken machen, Untersuchungen auswerten und mit Laborwerten in Einklang bringen... Eine schöne Arbeit, auch wenn man nebenher viel Organisation betreiben muss. Patienten, die nicht internistisch sind, weitervermitteln, Diagnostik anmelden, koordinieren, Betten finden...
Selber machen durfte ich schon viel, angefangen von Anamnese und Untersuchung über Blut abnehmen und Venenkanülen legen bis hin zur arteriellen Blutabnahme und beim Legen eines suprapubischen Katheters oder bei einem Schluckecho assistieren. Nebenher bekomme ich interessante EKGs, die Auswertung eines Echokardiogramms und mir vorher unbekannte internistische Zusammenhänge erklärt, schaue bei Magen- und Darmspiegelungen und dem einen oder anderen Ultraschall zu und mir Röntgenbilder an, fülle mit meiner überaus hochgelobt lesbaren Schrift Aufnahmebögen aus und versuche mir tunlichst alles zu merken. Schön also, ich komme mir nützlich vor.

Die Waschmaschine ist noch immer kaputt, und ich ärgere mich zwar nicht maßlos aber schon ein bisschen darüber. Das Wetter ist toll, und ich freue mich jedes Mal über den Feierabend, wenn's noch warm und wunderschön sonnig ist. Den letzten Sonntag haben wir im Mauerpark verbracht, nachdem ich dem Samstag mit dem Umzug der Lekker Leben Webseite zugebracht habe. Heute treffe ich Ola im Café Bilderbuch und höre mir Lili Sommerfeld feat. Sabine Kibbel. Huii. Und dann Wochenende. Endlich ausschlafen!
25.9.09 18:35


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