Aldara's Blog - Ramblings about Life, the Universe and Everything Else

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Kochbuch

food that rulez - nudelsalat

Ich koche heute zum vierten oder fünften Mal diese Woche Nudelsalat. Freiwillig. *g* Meistens, wenn ich so was erzähle, ernte ich seltsame Blicke. Und dann fällt mir wieder ein, dass der Nudelsalat, der deutschlandweit am häufigsten zubereitet wird, für Grillfeste und als Partymitbringsel und überhaupt, (außer den Nudeln) eigentlich wenig mit dem zu tun hat, was ich unter Nudelsalat verstehe. Im Gegenteil - wenn Schinken, Dosenerbsen und Majonaise beteiligt sind, kann man mich damit auch eher jagen.

Nudelsalat esse ich super oft im Sommer, weil es schnell geht und ein kaltes Essen ist, aber auch in der kühleren Jahreszeit, wenn ich Hunger habe und es schnell gehen muss. Das ist nämlich das tolle daran: bis das Nudelwasser kocht und die Nudeln gar sind, ist der Rest fertig und man kann anfangen zu essen. Außerdem gibt es so viele verschiedene Dinge, die man als Zutaten verwenden kann, dass es eigentlich nie langweilig wird.

Mein persönliches "Grundrezept" besteht aus Nudeln mit Tomaten, einer halben Gurke, Paprika und einer Zwiebel in kleine Würfel geschnitten, angemacht mit Salz, Pfeffer, Oregano, Olivenöl und Balsamico. Davon ausgehend gibt es aber tausend Variationen, je nachdem, was Kühlschrank und Speisekammer hergeben und worauf ich Lust habe: Dosenmais, Fetakäse, Oliven, Antipasto di Verdure vom Vorabend, getrocknete Tomaten, kleingeschnittener grüner Spargel (gerne auch roh), gekochte rote Linsen (geklaut aus dem sehr leckeren Maultaschensalat von brandybuck), Lauch-Balsamico-Gemüse... meine Omi macht auch eine sehr leckere Tex-Mex Version mit gebratenem Hackfleisch, grünen Bohnen und Salsa, die allerdings ein wenig aufwändiger ist, während mein Vater eher Fan der erweiterten Wurstsalat-Variante (mit kleingeschnittener Fleischwurst, Emmentaler und Gewürzgurken) ist. Auch das Dressing kann man ändern, Thymian, Bohnenkraut und Petersilie sind bei mir häufig mit von der Partie und zur Abwechslung wird auch Apfel- oder Rotweinessig und geschmacksneutraleres Öl (Raps-, Distel- oder Sonnenblumenöl) mal verwendet.

Bild: sxc.hu
30.5.10 21:12


gemüse mal anders - nudeln mit erbsensauce

Erbsen mag ich total gerne. Kochen tue ich sie trotzdem selten, weil sie für mich ein totales Beilagengemüse sind. Mit Reis oder Kartoffeln zu Fisch oder Schnitzel - prima! Aber sonst? Tollerweise bin ich neulich auf ein sehr einfaches und schnelles Rezept für Nudeln mit Erbsensauce gestoßen - zwei meiner Lieblingsgerichte in einem!

Zutaten für 4-5 große Portionen
400-500g Nudeln (Penne, Farfalle, Spaghetti...)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300g TK-Erbsen
150g Sahne oder saure Sahnene
250ml Gemüsebrühe
Pfeffer, evtl. Salz

Nudelwasser zum Kochen bringen, salzen und die Nudeln bissfest kochen. Derweil Zwiebel und Knoblauch würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Erbsen dazu geben und ein paar Minuten mitdünsten. Mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen, aufkochen lassen und ein paar Minuten weiterkochen. Mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren und mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken. Mit den Nudeln servieren. Für ein bisschen mehr Pep kann man auch ein bisschen gebratenen Speck oder klein gehackte Walnüsse darüber streuen.

Ich mag an der Nudelsauce sehr gerne, dass sie das frische Grün der TK-erbsen behält. Das bringt ein bisschen Frühling in das End-Winterwetter!

Foto: sxc.hu
24.2.10 10:58


eine birnen-schokotarte zum geburtstag

Mein Schatz hatte gestern Geburtstag und statt wie jedes Jahr eine Death-by-Chocolate-Torte zu backen, habe ich dieses Jahr mal was anderes ausprobiert. Um Silvester rum haben wir dieses wunderbare kleine Italienische Café Giro d'espresso entdeckt, das neben enorm leckeren heißen Schokoladen (teilweise aus italienischem Kakao, teilweise aus echter Schoki) und richtig gutem Espresso auch italienische Kuchen hat, für die man sterben könnte. Mandorle-Torte, Fragolino-Kuchen, Mousse-au-Chocolat-Torte... und eine sehr leckere Schoko-Birnen-Tarte, die ich ganz dringend nachmachen musste. Ziemlich einfach, ziemlich schnell und seeehr lecker!

Für den Teig:
80g Butter
80g Zucker
2 größere Eier
1 Prise Salz
125g Mehl
2-3EL Kakaopulver
1TL Backpulver
etwas Milch

Für den Belag:
1 Dose Birnen
200g Sahne
100ml Birnensaft (aus der Dose)
300g Zartbitter-Blockschokolade

Backofen auf 200°C vorheizen und eine Tarteform ausbuttern und mit Semmelbrösel ausstreuen- Butter weich werden lassen und mit dem Zucker verrühren bis die Butter weiß wird. Eier unterschlagen bis eine Creme entsteht. Salz, Mehl, Backpulver und Kakao dazugeben und verrühren. Milch einrühren, bis der Teig die typische gießbare aber nicht flüssige Rührteigkonsistenz hat. In die Tarteform geben und ca. 15-20 min backen. Abkühlen lassen, in der Zeit Sahne und Birnensaft erhitzen, vom Herd nehmen und Schokolade einrühren. Die Birnenhälften vierteln. Auf der Tarte erst eine dünne Lage Schokoganache verstreichen, dann die Birnenstücke drauf verteilen und die restliche Schokolade drübergießen. Dann ab in den Kühlschrank, bis alles fest ist.

Bild: sxc.hu
12.2.10 15:32


to-die-for hot cherry chocolate

Image from sxc.huMein Schatz und ich haben ja vor einigen Jahren mehrere Monate damit verbracht, sehr viel Zeit an unterschiedlichen Enden des amerikanischen Kontinents in Starbucks Cafés zu verplempern und alle möglichen, hauptsächlich aus Sirup und Milch bestehenden Kaffee-Getränke zu probieren. Seit wir gemeinsam in Berlin gelandet sind, sind wir nur noch äußerst selten dort (zum einen gibt es hier auch ordentlichen Kaffee, zum anderen sind die Getränke hier fast doppelt so teuer und wir haben als Studenten weniger Geld...), weshalb ich einen der sehr lecker klingenden Latte der Saison mal zu Hause versucht habe selbst zu machen:

Für 2 große Tassen nehme man:
500ml Milch
100g Sahne
8TL Kakaopulver
Kirschsirup nach Belieben
(für die Erwachsenen unter uns: 4-6cl Wodka oder Rum)

Milch und Sahne in einen Topf geben, mit einem Schneebesen Kakaopulver unterrühren und aufkochen, nach Geschmack Kirschsirup und Wodka/Rum dazugeben.

Seeehr lecker.

(Bild: sxc.hu)
5.12.09 23:40


gar köstlich - kürbisrisotto

Eigentlich eine fixe Idee war es gestern, aus dem rumliegenden Hokkaido-Kürbis nicht wie üblich eine Suppe sondern zur Abwechslung mal ein Risotto zu machen. Das mache ich eh viiiiel zu selten und fast nur im Frühling zu Spargelzeit, obwohl es ein ganz tolles Herbstessen ist. Also mit lauter Zutaten aus dem Kühlschrank mal vor mich hin improvisiert:

Reicht für 4-6 hungrige Studenten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 kleine getrocknete Peperoncini
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2cm lang)
1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
400g Arborio-Reis
900ml Gemüsebrühe
200ml Weißwein
100g geriebener Mozzarella (die trockene Version zum Überbacken)
2 EL Frischkäse (evtl. Ziegenfrischkäse)
Pfeffer

Kürbis halbieren und die Kerne entfernen, danach in kleine Würfel schneiden. Beim Hokkaido-Kürbis kann man die Schale dranlassen, ansonsten die Schale entfernen. Zwiebel, Knoblauch, Peperoncini und Ingwer kleinhacken und in Öl andünsten. Nach kurzer Zeit den Kürbis zugeben und ein paar Minuten mitkochen. Dann den Reis dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und dann schöpflöffelweise unter gelegentlichem Rühren immer wieder Flüssigkeit dazugeben, bis der Reis fast durch ist. Dann den Weißwein dazugeben. Wenn der Wein fast aufgesogen ist, den Mozzarella und Frischkäse unterrühren und mit Pfeffer (und wenn der Wein eher sauer war evtl. mit Ahornsirup) abschmecken. Schmeckt sehr lecker zu Feldsalat.
17.10.09 23:37


mmh brokkoliauflauf

Ich mag Auflauf eigentlich ganz gerne, vor allem in der kalten Jahreszeit, koche aber relativ selten welche, weil es doch recht viel Zeit und manchmal auch viel Geschirr braucht. Hier mal ein Auflauf, der sowohl frisch als auch aus Resten gemacht werden kann und nicht soooo viel Geschirr verbraucht:

Für 3-4 Personen:
250g Nudeln (z.B. Fussili)
300-400g Brokkoliröschen (frisch oder TK)
200g Sahne
200g saure Sahne
250g geriebener Käse
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie, Cayennepfeffer

Nudeln und frische Brokkoliröschen zusammen 5-6min garen und in eine gefettete Auflaufform füllen. Zwiebeln würfeln und andünsten, mit Sahne ablöschen und eine Hand voll Reibekäse einrühren, mit Salz, Pfeffer, Petersilie, Cayennepfeffer und was einem sonst noch so einfällt würzen. Die Soße über den Auflauf gießen, saure Sahne drüberlöffeln, mit Käse bestreuen und ca. 40 min bei 220°C im Backofen backen.
15.10.09 14:03


leckerster schokoladenkuchen der welt

Und wahrscheinlich auch der schnellste. Hab ihn vor ner Stunde aus dem Backofen geholt und versinke grade in Schokowonne...

Zutaten:
150g Butter
300g dunkle Schokolade (mind. 70%, z.B. RitterSport Edelbitter)
4 Eigelbe
50g Vanillezucker
4 Eiweiße
30g Mehl

Ofen auf 180° C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Butter erhitzen und Schokolade darin schmelzen, kurz abkühlen lassen. Solange das Eiweiß schön steif und das Eigelb mit dem Vanillezucker (am besten selbstgemachter) cremig schlagen. Die Schokolade unter die Eigelbcreme ziehen und das Mehl unterrühren, anschließend den Eischnee darunter ziehen. In die Springform füllen und 15-20 min backen. Die Oberfläche sollte fest sein, der Kern darf aber noch ein bisschen flüssig sein. Dann abgedeckt abkühlen lassen.
Weils so schön aussieht kann man ihn auch mit Kakaopulver überstäuben oder - Death by Chocolate - ihn mit dunkler Kuvertüre überziehen.
4.8.09 01:02


Orangen-Curry-Möhren mit Reis

Das war ursprünglich glaube ich das Rezept für eine Suppe, schmeckt aber unpüriert und mit Reis auch unheimlich lecker. Durch die fruchtige Süße ist das für mich Comfort Food und den studentischen Geldbeutel schont es auch. Macht 3-5 Personen satt, je nach Anzahl der hungrigen Jungs.

Zutaten:
800-1000g Karotten
1 Zwiebel
Öl zum andünsten
1-2 EL schwarzer+weißer Sesam (kann man auch weglassen)
1-2 EL Hot Madras Currypulver
Saft von 4-6 Orangen
(zur Not auch Tütensaft, schmeckt dann aber echt nicht so lecker)
1-2 Tl Gemüsebrühenpulver
1-2 EL Mehl oder Speisestärke zum anbinden
2 Tassen Basmati-, Jasmin- oder Duftreis

Zubereitung
Karotten schälen und in Scheibchen schneiden, Zwiebeln schälen und würfeln, Orangen auspressen.

Reis mit der doppelten Menge Wasser aufsetzen und aufkochen lassen, nach kurzer Zeit vom Herd nehmen und im geschlossenen Topf quellen lassen.

Zwiebeln im Öl glasig dünsten, Sesam und Currypulver dazugeben, dann die Karottenscheiben. Unter Rühren ein paar Minuten dünsten und bevor es anbrennt mit Orangensaft ablöschen (die Menge an Saft sollte die Karotten fast bedecken; falls es nicht reicht, kann man auch mit Gemüsebrühe auffüllen).

Gemüsebrühe zugeben und evtl. mit mehr Currypulver, Salz, Pfeffer, Zucker etc. abschmecken. Solange bei geschlossenem Deckel kochen lassen, bis die Karotten nur noch leicht bissfest sind.

In einer Tasse 4-5 EL des Orangensuds zum Mehl geben und rühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Dann löffelweise unter die Karotten rühren, bis die Soße den gewünschten Flüssigkeitsgrad erreicht hat, noch ein paar Minuten kochen lassen und dann mit Reis servieren.
6.6.09 22:50


Himbeerkrümel

Ich bin ja jetzt nun nicht das größte Schleckermaul auf Erden, aber ab und zu mal Schokolade oder Gummibärchen, oder auch ein Kuchen ist schon was feines. Hier mal was total leckeres, das richtig schnell geht und fast kein Aufwand ist. Ideal für die Studentenküche also, oder falls mal überraschend jemand vorbei kommt. Und es sind Früchte drin, also ist es auch noch gesund. *g*

Zutaten:
120g Butter
100-120g Zucker (gerne auch brauner, oder ein Löffel Vanillezucker dazu)
180g Mehl
Zimt nach Belieben
ca. 300g tiefgefrorene Himbeeren

Butter mit Zucker, Mehl und Zimt zu einem Streuselteig verkneten (mach ich immer von Hand, geht aber auch mit dem Rührgerät). Den Boden einer Auflaufform mit einer Lage Streuseln bekrümeln, Himbeeren darauf verteilen und den restlichen Teig drüber streuseln. Ab in den vorgeheizten Ofen bei ca. 180° etwa 20min oder bis die Streusel leicht gebräunt sind.

Zubereitungszeit: ca 5 min vorbereiten und 20 min backen

Schmeckt super lecker warm mit flüssiger Sahne oder Vanilleeis, und kalt pur oder mit etwas Sahne. Man kann natürlich auch andere Früchte nehmen, vor kurzem hatte ich es mit Pflaumen gemacht, die zwar schon lecker aussahen aber dann doch zu sauer zum so essen waren. Gemischte TK-Beeren gehen bestimmt auch, oder Äpfel (evtl. noch mit Rosinen drin). Da würde ich allerdings eher säuerliche nehmen, oder sie noch mit Zitronensaft beträufeln, sonst wird das zu süß.
23.1.09 15:10


Italienisches Gemüse

Ich bin sehr gerne in Italien. Land und Leute sind mir sehr sympathisch und auch das Essen hat es mir sehr angetan. Eines meiner Lieblingsgerichte sind "Antipasti di Verdure", also gegrilltes, mit Kräutern und Knoblauch in Olivenöl eingelegtes Gemüse. Nachdem ich aber ungern Stunden in der Küche stehe und Gemüsescheiben brate/grille, hier eine Schnellversion:

Zutaten:
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 kleine getrocknete Chilischote, zerkrümelt
Olivenöl (ca. 4-5 EL)
1 kleine Aubergine
2 kleine Zucchini (oder 1 große)
1 gelbe Paprika
2 kleine Chicoree
Salz, Pfeffer, evtl. frische/getrocknete Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum)
etwas Balsamicoessig

Alles in kleine Würfel schneiden und die Zwiebel, Knoblauch und Chilischotenkrümel in Olivenöl andünsten. Dann die Aubergine zugeben und so lange braten, bis sie weich ist und das anfangs aufgesogene Öl wieder abgibt. Evtl. etwas mehr Öl zufügen und dann mit ein paar Minuten Abstand nacheinander Zucchini, Paprika und Chicoree zugeben und mitbraten. Mit Salz, viel frisch gemahlenem Pfeffer und Kräutern abschmecken, auf lauwarm abkühlen lassen und evtl. mit einem Spritzer Balsamico servieren.

Je nach Größe der Gemüse reicht die Menge für etwa 4-6 Personden als Beilage (z.B. mit Parmesan über Nudeln oder als Gemüse zu Fleisch/Fischgerichten) oder für 6-8 Personen als Vorspeise (z.B. mit warmen Chiabattabrot oder als Gemüsesalat).
18.1.09 11:35


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