Aldara's Blog - Ramblings about Life, the Universe and Everything Else

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ein Karokleid

Nähen ist eigentlich ein sehr befriedigendes Hobby. Am Ende hat man etwas in der Hand, das man (mit etwas Glück) tatsächlich tragen kann, das einem gut passt und steht und gut aussieht. Gut, ganz so weit bin ich noch nicht (vor allem, was das Passen angeht), aber ich hoffe, das wird sich ändern, wenn ich mir demnächst eine persönliche Schneiderpuppe gebastelt habe. Die Gipsbinden und den Tapentenkleister habe ich schon - aber ich glaube, ich werde das Projekt auf April verschieben, wenn das Wetter etwas wärmer ist und ich wieder in Berlin bin.

Was das Karokleid angeht - ja der Reißverschluss am Rücken steht immer noch ab. Das ärgert mich ungemein, weil der Rest des Kleides richtig schön geworden ist. Aber ich denke, man kann es tragen.

Und hier ein paar Dinge, die ich beim Nähen dieser drei Kleider gelernt habe:

1. Stretchstoffe sind schwierig - auszuschneiden, anzupassen, zu nähen
2. wie man einen Reißverschluss richtig einnäht
3. bei französischen Nähten sollte man mehr als 1,5-2cm Nahtzugabe haben
4. dafür fransen sie nicht
5. vor dem Annähen des Besatzes nochmal genau nachdenken und Platz für die Schulternähte lassen
6. 40cm Reißverschluss am Rücken sind sehr knapp bemessen!
7. mit Vlieseline lässt sich der Besatz um einiges besser umbügeln, aber ganz zufrieden bin ich noch immer nicht
8. Futter nie unten am Saum annähen
9. immer schön alle Nähte auseinanderbügeln

Noch was? Mir fällt gerade nichts mehr ein. Mal sehen, was ich in Zukunft so herausfinde...
18.2.10 15:48
 
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