Aldara's Blog - Ramblings about Life, the Universe and Everything Else

Aldara's Blog

bookthoughts

I finished "The Name of the Wind" by Patrick Rothfuss today. I think it's safe to say that it has been years since I was last this fascinated by a book. Actually, I couldn't say which was the last one. I remember that the very first one was "The Mystery of the Seventh Judge" by Ralf Isau though. The original title is "Das Geheimnis des Siebten Richters", and as far as I know it isn't available in English. It isn't a Mystery Novel either, as my 12-year-old self believed back when I first saw it in the library after having read all the Miss-Marple-novels the shelves had to offer. It was the very first fantasy novel I ever read, and had the most beautiful cover.
Needless to say, it captured my imagination in such a way that I'm still a lover of fantasy over 10 years later, even though I enjoy a mystery novel as much as the next girl.

What is it about fantasy novels that fascinates us so much? And what separates good fantasy from bad? For me, I think it's the vividness of the world described, the wholeness that sucks me right into a world until I can see it and taste it and smell it and think right along. When magic becomes so true that my fingers itch about using it in an everyday setting, half convinced that it must work, even here.

I've read my fair share of fantasy lit, beginning with the children and young adult novels by Ende, Isau, Holbein and Pullman, touching briefly on badly translated trashy paperback chronicles, finding "The Lord of the Rings" mighty dry for the most acclaimed work of fantasy of all times, skipping along the Harry Potter books right into moderated fanfiction (cheaper and surprisingly often better written than the books themselves), delving through countless Terry Pratchett novels falling in love with Death himself...

Still I can't quite put my finger on what divides mediocre storytelling from great. What makes some characters eminently fleshed out and convincing, while others do little more than deliver their lines. What makes some stories leave a bitter taste (Wolfgang Holbein's come to mind, somehow the stories seem cruel to me even if they end happily) while others act as a source of happiness and giddy feeling.

What I do know is that "The Name of the Wind" is the best fantasy novel I have read in quite some time, and I can hardly wait for the sequel - which seems to be published already but not available on amazon.de. I was going to wait for the paperback anyway, so I'll have a matched set... Number three of the triology is apparently in the reviewing process, and should be published sometime next year. You've got to love prolific authors...

While I'm waiting, I found out that Patrick Rothfuss writes a blog and seems to be similarly funny and geeky as Wil Wheaton. He even also writes about Pennyarcade comics and ComicCons. And he's got a crush on Felicia Day. Ah well, TMI, probably.
5.10.09 17:21


ach ja...

Es war verdammt kalt heute. Vor allem dafür, dass ich Freitag mit Sven noch ein Fotoshooting gemacht habe, für das ich im Sommerkleid da stand. In der Sonne war es auch noch schön warm, obwohl ich etwas später und im Schatten heilfroh über meine langen schwarzen Handschuhe war. ^^ Die Bilder sind übrigens unheimlich toll geworden:



Heute hingegen war ich heilfroh, dass ich nach der Uni meine Ohrwärmer von der Post abholen konnte. Tee-hee! Nachdem ich meine schönen plüschig-puscheligen ja gegen Winterende verloren hatte und ich partout kein Mützen-Fan bin (Hüte schon, aber Mützen kribbeln immer so auf der Stirn und machen die Haare platt), mussten jetzt ein paar neue her. Und weil es die auf ebay schön günstig gab, hab ich jetzt welche in weiß, rot und schwarz. Blöderweise mit einem verstellbaren Bügel, der noch ein bisschen drückt und eine etwas seltsame Form hat, aber ich hoffe mal das gibt sich mit dem Tragen.

Hmm ja. Ansonsten hat die Uni wieder angefangen. Dieses Semester scheint recht vollgepackt aber interessant zu sein. In Innere arbeiten wir uns durch alle Abteilungen durch und haben zu jeder 2-3 UaKs. Außerdem steht Uro, Chirurgie und Kardiochirurgie auf dem Plan, sowie ein Anästhesie-UaK. Und ein weiteres Praktikum Notfallmedizin und MiBi, noch ein bisschen Pharma, für meinen Geschmack viel zu viel Patho sowie der ominöse Physikalische Medizin und Naturheilkundekurs.
14.10.09 20:48


mmh brokkoliauflauf

Ich mag Auflauf eigentlich ganz gerne, vor allem in der kalten Jahreszeit, koche aber relativ selten welche, weil es doch recht viel Zeit und manchmal auch viel Geschirr braucht. Hier mal ein Auflauf, der sowohl frisch als auch aus Resten gemacht werden kann und nicht soooo viel Geschirr verbraucht:

Für 3-4 Personen:
250g Nudeln (z.B. Fussili)
300-400g Brokkoliröschen (frisch oder TK)
200g Sahne
200g saure Sahne
250g geriebener Käse
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie, Cayennepfeffer

Nudeln und frische Brokkoliröschen zusammen 5-6min garen und in eine gefettete Auflaufform füllen. Zwiebeln würfeln und andünsten, mit Sahne ablöschen und eine Hand voll Reibekäse einrühren, mit Salz, Pfeffer, Petersilie, Cayennepfeffer und was einem sonst noch so einfällt würzen. Die Soße über den Auflauf gießen, saure Sahne drüberlöffeln, mit Käse bestreuen und ca. 40 min bei 220°C im Backofen backen.
15.10.09 14:03


gar köstlich - kürbisrisotto

Eigentlich eine fixe Idee war es gestern, aus dem rumliegenden Hokkaido-Kürbis nicht wie üblich eine Suppe sondern zur Abwechslung mal ein Risotto zu machen. Das mache ich eh viiiiel zu selten und fast nur im Frühling zu Spargelzeit, obwohl es ein ganz tolles Herbstessen ist. Also mit lauter Zutaten aus dem Kühlschrank mal vor mich hin improvisiert:

Reicht für 4-6 hungrige Studenten:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 kleine getrocknete Peperoncini
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2cm lang)
1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
400g Arborio-Reis
900ml Gemüsebrühe
200ml Weißwein
100g geriebener Mozzarella (die trockene Version zum Überbacken)
2 EL Frischkäse (evtl. Ziegenfrischkäse)
Pfeffer

Kürbis halbieren und die Kerne entfernen, danach in kleine Würfel schneiden. Beim Hokkaido-Kürbis kann man die Schale dranlassen, ansonsten die Schale entfernen. Zwiebel, Knoblauch, Peperoncini und Ingwer kleinhacken und in Öl andünsten. Nach kurzer Zeit den Kürbis zugeben und ein paar Minuten mitkochen. Dann den Reis dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und dann schöpflöffelweise unter gelegentlichem Rühren immer wieder Flüssigkeit dazugeben, bis der Reis fast durch ist. Dann den Weißwein dazugeben. Wenn der Wein fast aufgesogen ist, den Mozzarella und Frischkäse unterrühren und mit Pfeffer (und wenn der Wein eher sauer war evtl. mit Ahornsirup) abschmecken. Schmeckt sehr lecker zu Feldsalat.
17.10.09 23:37


außer puste

Heute hatte ich meinen ersten Fechtkurs. Und hui, hab ich mal wieder gemerkt, wie sehr es nach den Ferien (bzw. auch im allgemeinen) an meiner Kondition hapert.

Aber nett war's, auch wenn wir dem Trainer wohl zeitweise recht albern erschienen. Die Übungen haben teilweise auch an Spiele auf dem Grundschulpausenhof erinnert... Kampfspielchen, Nach-der-Hand-Schlagen-und-wegziehen, möglichst vielen Leuten ans Schienbein fassen ohne selbst angefasst zu werden und auf einem Bein Leute mit der Schultern anrempeln... das hat natürlich auch nen Sinn, nämlich die Konfrontation zu üben, die Reaktion und die Konzentration auf Angriff/Ausweichen schulen. Aber war trotzdem lustig. Und wir werden wohl tatsächlich im Laufe des Kurses noch ein Florett in die Hand bekommen, auch wenn wir heute erstmal nur die Grundposition und ein bisschen Beinarbeit gemacht haben. Ich zweifle nicht, dass ich morgen Muskelkater haben werde, wie sonst nur nach stundenlangem Sex - oder Reiten. Sollte ich vielleicht öfter machen, um die Muskeln zu trainieren (ich sag jetzt nicht, was... ).

Meinen anderen lustigen Sportkurs (Thai Kick Bo, so ne Mischung aus Aerobic und Taek won do) hab ich leider völlig verplant. Ich war der felsenfesten Überzeugung, er würde montags stattfinden, weshalb ich dann meine InterPOL-Gruppe auf Dienstag gelegt hatte - jetzt ist der Kurs aber doch dienstags. Schön blöd, das wäre auch noch mal ein gutes Konditions- und Koordinationstraining gewesen. Aber vielleicht geh ich dafür montags schwimmen, mal sehen.

Jetzt geh ich erst mal leckeren Gemüsesuppeneintopf essen, als Ersatztherapie zur heißen Badewanne, die ich nicht habe. Weiß nicht, obs was für die Muskeln bringt, aber gegen das verschwitzt durch die Kälte nach Hause gehen ist es bestimmt gut.
22.10.09 21:51


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